Ohota Lager

Autor
Team
Erstellt
Sonntag, 25. Mai 2014
Bewertung des Tests
(7 Stimmen)
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Ohota Lager
  • Biersorte
    Lager
  • Alkoholgehalt
    5,2 %
  • Behältnis
    PET
  • Reinheitsgebot
    Nein
  • Besonderheit
    -
  • Natürlich haben wir beim Besuch im Kara Markt auch das Ohota Lager in unser Sortiment aufgenommen. Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung war nicht nur der mächtige Inhalt, sondern der Viatmin C Zusatz. Auch wir denken hin und wieder mal an unsere Gesundheit. Das Bier ist dabei doch kein echter Russe, sondern wird unter Lizenz in Deutschland gebraut.

     

    Design:
    Die Flaschenform ruft verschiedene Assoziationen hervor, die meisten befinden sich doch eher im sexuellen Bereich. Man könnte sich an eine Birne erinnert fühlen - oder an ein Gerät, das sich hervorragend für die Absorption mit dem After eignet. Markenzeichen des Bieres ist das hervorragende Posthorn. Je länger man es sich anschaut, umso verschwommener wirkt es, wie bei einem 3D Effekt.

     

    Aussehen:
    Die Schaumkrone wirkt zunächst cremig, aber weitere Beschreibungen sind nicht möglich, da die Haltbarkeit sehr kurz ist. Sie verfliegt sehr schnell und es liegen nur einzelne Inseln auf einem Bierkörper, der durch das schwache Gelb sehr deprimierend wirkt. Das einzige Lebenszeichen ist der hohe Kohlensäureanteil, der noch im frischen Bereich anzusiedeln ist.

     

    Geruch:
    Das Bouquet ist sehr schwach und es braucht einiges an Riechern, um an die Aromen zu kommen. Zunächst ist eine starke Zwiebelnote zu vernehmen, die muffig und verdorben riecht - hier wäre ein leichtes Röstaroma wohl die bessere Variante gewesen. Neben Zwiebeln kann man noch eine sehr starke Kümmelnote riechen, gepaart mit etwas Graubrot. Spätestens jetzt gibt man jegliche Hoffnung auf einen guten Geschmack auf.

     

    Geschmack:
    Der Antritt ist sehr schwach und hinterlässt auf der Zunge ein sehr wachsiges Gefühl. Im Mittelteil kommt dann eine schwer definierbares Geschmackserlebnis auf. Das Ohota wird künstlich süß und geht in Richtung Maissirup. Dazu kommt eine rauchige Note, bestehend aus Kümmel und gebratenem Speck, letzteres jedoch dezent im Hintergrund. Der Abgang betäubt die Zunge mit einer sehr starke Säure, im Rachen verbleibt ein trockenes Gefühl. Die Würze ist sehr unangenehm und keineswegs ausgewogen, erinnert an Industrieabfall. Von Trinkgenuss kann hier keine Rede sein, da die Aromen nicht zueinander passen und sich kein stimmiges Bild ergibt. Es ist schlichtweg ehrlich und eignet sich für eine masochistische Bespülung.

     

    Fazit:
    Note 4. Kümmelige Krim-Variante

  • Design
    4+
  • Bieraussehen
    4
  • Geruch
    4
  • Geschmack
    4-
  • Gesamtnote
    4
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