Urböhmisch Gold

Autor
Kulle
Erstellt
Sonntag, 05. Januar 2014
Bewertung des Tests
(4 Stimmen)
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Urböhmisch Gold
  • Biersorte
    Lager
  • Alkoholgehalt
    4,8%
  • Behältnis
    Glasflasche
  • Reinheitsgebot
    Ja
  • Brauerei
    Pivovar Hols, a.s.
  • Stadt
    Vratislavice
  • Land
    Tschechische Republik
  • Besonderheit
    -
  •  

    Flaschendesign

    Äußerlich macht Urböhmisch Gold nicht viel her. Eine Standardbraunglas-Abfüllflasche. Das Design ist lieblos, in schwarz-rot-goldenen Tönen gehalten. Der Kronkorken ist schlicht rot. "Mild und harmonisch" soll es sein, das Gold-Bier. Meine Erwartungen sind äußerst niedrig.

     

    Geruch

    Auch geruchlich macht das Bier keine gute Figur. Nach dem Öffnen der Flasche strömt mir ein muffiger Mief aus der Flasche. Außer Hopfen scheint da nichts drin zu sein, denn andere Geruchsnuancen sind schlicht nicht wahrnehmbar. Aus dem Glas dominiert dann auch der leicht bittere Geruch nach billigem Hopfen.

     

    Aussehen

    Im Glas sieht das böhmische Gold-Bier bescheiden aus. Es ist trüb, fast urinfarbend. Fest wie Beton, da bewegt sich nichts. Die Schaumkrone ist äußerst grob, in einem dreckigen Weiston. Sie baut sich recht schnell ab und hinterlässt eine grobe Kraterlandschaft. Das alles sieht ziemlich unappetitlich aus.

     

    Geschmack

    ... und meine Erwartungen bestätigen sich. Mild ist das Bier ja, aber harmonisch? Der Hopfen dominiert alles, ist dabei aber auch recht schwach ausgeprägt, so dass ich mich ernsthaft Frage, was beim Brauen schief gegangen ist. Ein Bitteres Sprudelwasser, das bereitet keine Freude. Der Abgang ist immerhin relativ spritzig. Langfristig hinterlässt Böhmisch Gold jedoch keinen Eindruck. Das Bier wird bis zum Ende heruntergezwungen. Zum Ende hin wird es zunehmend widerlich. Zum Saufen geht das vielleicht grade noch so, für mehr taugt's nicht. Da hat Böhmen besseres zu bieten.

  • Design
    4+
  • Bieraussehen
    4-
  • Geruch
    4
  • Geschmack
    4-
  • Gesamtnote
    4
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