Andechser Doppelbock Dunkel

Autor
Kulle
Erstellt
Freitag, 13. Dezember 2013
Bewertung des Tests
(3 Stimmen)
Aufrufe
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Andechser Doppelbock Dunkel
  • Biersorte
    Bockbier
  • Alkoholgehalt
    7,1%
  • Behältnis
    Glasflasche
  • Reinheitsgebot
    Ja
  • Brauerei
    Klosterbrauerei Andechs
  • Stadt
    Andechs
  • Besonderheit
    -
  • - Heute mal wieder ein Klosterbier. Das Design der Flasche ist nicht sonderlich ansprechend. Billig-golden mit großen Buchstaben, etwas Klosterambiente, eine Saufgruppe auf der Rückseite... Alles sehr schlicht. "Genuß für Leib und Seele" und "Benediktinische Gastfreundschaft" verspricht das Etikett. Trotzdem sind meine Erwartungen gemäßigt.
    - Bier wird geöffnet. Der Geruch ist zwar dezent, aber wenn man sich drauf einlässt, erkennt man extrem starken Malz Geruch. Und das scheint kein gutes Malz zu sein. Die Schaumkrone ist grob und uneben. Sie baut sich nur langsam ab. Nicht schön anzusehen. Das Auge trinkt mit, daher hier ein Minuspunkt.
    - Das Bier ist schwarz, trüb-dunkel. Da geht kein Licht durch. Für meinen Geschmack passt das - ich mag dunkles Bier.
    - Beim Antrunk verbreitet sich ein wohliges Aroma. Hier ist ordentlich Malz am Start! Der Mittelteil prickelt etwas stärker. Auch der Abgang besteht nur aus Malz. Auf den ersten Schluck ist das für einen Malzliebhaber wie mich natürlich schön. Aber nach einigen weiteren Schlücken reicht's auch mir. Hier wurde klar übertrieben!
    - Langsam kämpf ich mich durch... Ich der Kneipe oder im Kloster, zum deftigen Essen, kommt der dunkle Doppelbock sicher sehr gut. Aber solo ist das ganze selbst für meinen Geschmack zu malzig und einseitig. Mit 7,1% hat das Klosterbier ordentlich Umdrehungen. Es füllt also in doppelter Hinsicht gut.
    - Das war wirklich ein hartes Stück Arbeit. Beim letzten Schluck zeigt das Bier nochmal alles: Eine richtige Malzbombe. Zuviel des Guten, sowas muss echt nicht sein. Meine Erwartungen waren nicht groß, daher ist auch die Enttäuschung nur gering. Für Genießer ist das Bier nichts, zum deftigen Essen kann man es aber mal trinken.

    Fazit: 4+ Design: 4 Bieraussehen: 4 Geruch: 4+ Geschmack: 3-
    Kulle, 05.11.2011

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    Erworben bei: Trinkgut.

     

    Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt.

     

    Design

    In den neun Jahren hat sich kaum etwas geändert. Lediglich auf dem Halsetikett ist jetzt noch ein Wappen drauf. 3

     

    Bieraussehen

    Die Schaumentwicklung ist etwas geringer, der Schaum an sich schön dunkel eingefärbt, fast wie bei einem Stout. Farblich ist das Bier kräftig kastanienbraun mit leichtem Rotstich, dazu ist es klar. Wäre der Schaum jetzt noch massiger, wäre es eine echte Augenweide. 2-

     

    Geruch

    Aus der Flasche dunkelmalzig, röstig, etwas Kaffee, recht frisch. Im Glas kräftig röstig, minimal Kaffee, dabei aber kaum süß. Es wirkt sehr kräftig und frisch. 2

     

    Geschmack

    Weich und kräftig im Antrunk, direkt macht sich eine süße Note bemerkbar und man denkt die ersten Sekunden an Malzbier. Dann nimmt das Röstmalz immer mehr Fahrt auf und sorgt für eine knackige Röstnote, die Kaffeearomen mitbringt. Der Abgang ist dezent bitter und zieht sich relativ lang hin. Das Bier wirkt absolut perfekt abgestimmt und ist trotz des Alkoholgehaltes extrem süffig. Den Alkohol an sich merkt man nicht, allerdings sorgt er für das kräftige Fundament und die hohe Vollmundigkeit. 1

     

    Fazit

    Ein absoluter Weltklasse-Doppelbock. 1-

    Wolf, 26.04.2020

  • Design
    3-
  • Bieraussehen
    3
  • Geruch
    3+
  • Geschmack
    2
  • Gesamtnote
    2-
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